Historische Informationen
Pinnau als Restrinne eiszeitlichen Abflusses:
Wiesen, Moore, Landwirtschaft, und 6 Funkmasten bestimmten das Landschaftsbild auf diesem Gelände
Was muss das seinerzeit für ein gewaltiger Eingriff vor dem Krieg gewesen sein. Ein befohlener Eingriff, denn hier im flachen Land konnte man weit hinaus bis in andere Länder hinein einen Funkverkehr betreiben bzw. abhören.
So war es denn auch. Diese Funkstation diente u.a. der Verbindung zu den Zeppelinen über dem Meer, die den Funkverkehr Englands abhören sollten und die Ergebnisse nach Quickborn sendeten.
Verbürgt ist u.a. eine bedeutende Nachricht. Die Firma Telefunken hatte 1936 den Kurzwellensender E: 390 A entwickelt, mit dem auch die Luftschiffe wie die LZ 130 ausgerüstet wurden. Als die LZ 129. Hindenburg in Lakehurst am 6. Mai 1937 beim Landeanflug abstürzte, kam diese Nachricht direkt in Quickborn an und der Zeitzeuge, der als Kind dort spielte, hörte dieses mit. Es ist Dr. Fußhahn, ein Zahnarzt, der heute noch in Quickborn lebt.
Unmittelbar nach der Kapitulation übernahmen die Engländer die Funkstelle und übergaben sie unter der Bezeichnung "Wetternachrichtenzentrale Quickborn" wenige Jahre später an den deutschen Wetterdienst.
Die Funkstelle existierte bis 1996, die Masten wurden abgebaut.
Im Jahre 2002 übernahm die Bildungs- und Förderstätte Himmelmoor gGmbh das gelände von der Stadt Quickborn. Die vorhandenen Bauten wurden saniert, umgebaut und erweitert.
Von der ursprünglichen Nutzung der Funkstation übrig geblieben sind die gewaltigen Fundamente - je 4 Stück der 6 Hauptmasten. - Neu hinzugekommen ist eine vollautomatische Wetterstation außerhalb des Geländes, die per Funk ihre Daten überträgt.
Das Erbe der Wetterstation, und das war für alle die große Überraschung, ist ein intakter Phänologischer Garten.
Dies
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